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Snowstorm Homepage


www.team-snowstorm.de

Photo Shooting mit einem Star

Der Snowstorm G2 Sitzschlitten ist soweit, dass der gezeigt werden darf. In 14 Tagen geht es zur HANNOVER MESSE und danach starten die Optimierungsarbeiten sowie die Tests mit Athleten. Danke an die Snowstorm Partner Rosswag Engineering, Ruch Novaplast und Germina Sportwelt sowie die Grafikteam Werbeagentur!

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Ski Vibrations Made Visible

Wie schwingen Ski bei der Fahrt und was kann man daraus für das Skidesign ableiten? Erste Hinweise gibt das folgende Video. Unsere Forschung geht im Juli mit einer Masterarbeit weiter. Großer Dank geht an Openadaptronik für den sehr gut funktionierenden 3-Achsen Beschleunigungssensor!

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Link zu youtube Video

Schnell wie der Wind!!

Seit mehr als einem Jahr unterstützt Team Snowstorm einen der weltweit besten Snowkiter. Jetzt wurde auch die WELT auf Felix Kersten aufmerksam und widmete ihm einen ganzen Artikel:

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Auch für nächstes Jahr haben wir wieder gute Ideen!!

Ola Ricardo!

Ricardo Adarraga unter den 10 schnellsten Skifahrern 2018!!!
Der vom Team Snowstorm unterstützte Speedskier Toro Rojo Adarraga ist in Vars unter den 10 schnellsten Fahrern der Welt gelandet. Glückwunsch an Ricardo und Dank an alle beteiligten Snowstorm Partner!

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Ricardo Adarraga among the 10 fastest skiers in 2018!!!
Toro Rojo Adarraga, supported by Team Snowstorm, started in Vars and finished among the 10 fastest speedskiers of the world. Congratulations to Ricardo and thanks to all involved Snowstorm partners!

Team Snowstorm auf Hannover Messe

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Live-Demonstration des smarten Leichtbaus

Als Hingucker am Hannover-Messe-Stand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ dient unter anderen ein additiv gefertigter Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon. Halle 5 am Stand D46.
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Erfolg in Pyeongchang

Offenbar hat Team Snowstorm vor einem Jahr in Pyeongchang einiges richtig gemacht, was die Ergebnisse eindrucksvoll belegen. Angefangen von detailierten Analysen der Schneesituation (Korngröße, Kornverteilung), Ermittlung von Schneetemperatur und -feuchte, Tests mit neuartigen Ski, Wachsen und Schliffen und nicht zuletzt durch unseren 72 h Vorauswetterbericht für den Alpensia Skistadionbereich.

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Glückwunsch den Athleten und Danke an Germina Sportwelt, HOLMENKOL, Montana Deutschand, molibso GmbH, IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT), Mr.Snow, BUT, PerLaTech GmbH&Co.KG, PRO ACTIV Reha-Technik GmbH, SRB Ski-Roller- Barthelmes und Testo Deutschland!!

Messkampagne Adelboden erfolgreich beendet!

Die Messungen zum Vibrationsverhalten von Ski im Hang sind abgeschlossen. Die Kombination von Video, 3 Achs- Openadaptronik Beschleunigungssensor und GPS beinhaltet eine Fülle von Ergebnissen zur individualisierten Auslegung von Ski. Ein längerers Video folgt. Danke an Kessler-Swiss!

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Bobkufen gleiten auf Wasser

Durch Reibung entsteht Wärme. Die erzeugte Wärmemenge hängt unter anderem von Fahrtgeschwindigkeit und Gewicht des Sportgeräts samt Füllung ab. Durch die Wärme bildet sich ein hauchdünner Wasserfilm, auf dem der Bob gleitet. Ab einer gewissen Geschwindigkeit ist jedoch so viel Wasser vorhanden, dass die Reibung wieder ansteigt und den Bob bremst.

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Wie das genau aussieht findet man hier:

High-Speed Measurements of Steel–Ice Friction: Experiment vs. Calculation
An ultra-thin water film plays the decisive role in steel–ice friction in bobsleighing. The water film has a thickness on the order of nanometers and results from the…

Boards machen Druck

Jedes Board hat auf Grund seiner Form, Spannung und Bindungslage eine markante Druckverteilung, die besonders beim Fahren bei hohen Geschwindigkeiten wichtig wird. In Braunwald ist es erstmals gelungen, diese Druckverteilung während der Fahrt im Hang zu messen.
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Dazu wurde eine mit 15.000 Sensoren bestückte molibso GmbH Druckmessplatte im Hang positioniert und mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h überfahren. Danke an unseren Tester Klauser Martin von Kessler Swiss!!

Team Snowstorm bei ARD Sportschau

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Video auf: ARD Sportschau

Snowstorm Partner:
molibso GmbH, Germina Sportwelt, IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT), Nordic Paraski Team Deutschland, Mr.Snow

Danke an den Gastgeber: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)!
Danke an die ARD, besonders an Sylvia Peuker!
Ein sportlicher Dank geht an Anja Wicker und Martin Fleig!!

Koreawetter Teil I abgeschlossen

Mit dem heutigen Tag ist Teil I der Snowstorm Wettermission abgeschlossen. Unser Wettermodell funktionierte präzise und verlässlich. Vielen Dank für die datentechnischen Rückmeldungen von Heiko Schmidt und Thierry Langer vom Team Belgien sowie von Franz Lankes, der uns mit Bildern von der realen Wettersituation vor Ort versorgt hat!! Vielleicht haben unsere Empfehlungen den Athleten vom Team Belgien und Snowboard Germany ein wenig geholfen. Weiter geht es bei den Paralympics. Dann ausschließlich für das Nordic Paraski Team Deutschland.
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Das Video gibt es hier.

Felderprobung erfolgreich absolviert

Unser Openadaptronik 3 Achsenvibrationssensor hat die ersten Feldtests in Les Arcs erfolgreich überstanden und die Datenbank füllt sich mit wertvollen Daten zum Schwingungsverhalten der Ski. Weiter geht es in 14 Tagen auf der FIS Slalomstrecke von Adelboden. Es hat sich gezeigt, dass der Sensor vergleichbare Messungen wie kommerzielle Schwingsmesssysteme erlaubt. Der Anschaffungspreis beträgt allerdings 1/10 des kommerziell verfügbaren Systems.
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Kommende Messungen werden mit GPS und Videodaten komplettiert. Danke an Toro Rojo Adarraga für die Tests!!

Die Seele der Kufe

Was macht eine Kufe schnell? Sind es die Eigenschaften der Oberfläche, oder ist auch wichtig, was sich darunter im Stahl abspielt? Diese und ähnliche Fragen klärt Team Snowstorm mit seinem Partner MikroTribologie Centrum. Wir werden uns nanoskopisch anschauen, was die Effekte der Laserpolitur sind. Claudia Pechstein und ihr Sponsor F&F Lasertechnik und F&F Seven Steps haben gezeigt, dass es geht. Mit unserem Wissen engagieren wir uns im Nachwuchsbereich, aber der Weg zum Gipfel ist noch lang!

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Snowstorm Weather Channel jetzt auf Sendung

—-> Artikel auf ISPO.COM

Wetternetz

Heißer Schnee — Geschwindigkeit x Druck = Wärmeleistung

Dass Reibung Wärme erzeugt ist bekannt. Verblüffend ist aber, dass selbst ein frisch gewachster und neu geschliffener Ski eine Wärmespur im Schnee hinterlässt. Ausgerüstet mit einer hochauflösenden Wärmebildkamera unseres Snowstorm Partners Testo Deutschland haben wir in Braunwald im Glarnerland einen Skifahrer und einen Snowboarder der Firma Kessler Swiss im Skihang verfolgt.
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Mit von der Partie war der durch HOLMENKOL gesponsorte Kiteski Weltmeister Felix Kersten und die Jungs der molibso GmbH mit ihrer Druckmessplatte. Obwohl die Auswertungen der Messungen noch laufen, kann man jetzt bereits sagen, dass die Dynamik beim Überfahren der im Skihang vergrabenen Druckplatte mit der Wärmeentwicklung unter dem Ski in eindeutigen Zusammenhang gebracht werden können.
Aufregende Grundlagenforschung zum Anfassen. Danke ans MikroTribologie Centrum fürs Organisieren!!

ZUM VIDEO

Der Meister kurz vor der Abreise nach Vars

Gestern und heute noch telefonischen Kontakt mit Snowstorm Athleten Ricardo Adarraga gehabt, um die Rennen in Vars vorzubereiten. Zuvor hatte Ricardo seine Ski präpariert.
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Ricardo erwartet sehr kalten Schnee und um maximale Geschwindigkeit zu erreichen, muss man sich über Schliffe und Wachse aber auch das Molekulargewicht der Perlatech Beläge austauschen. Nunmehr sind die Hausaufgaben gemacht und die Rennen können starten. Viel Erfolg!!

Snowstorm Partner präsent auf ISPO

Top-Auftritte und hoffentlich sehr gute Geschäfte unserer Snowstorm Partner Montana, molibso GmbH, HOLMENKOL und SRB Ski-Roller- Barthelmes.
Eine Messe der Superlative! Sehr bunt, sehr laut und für Ü50 sehr anstrengend! Aber Cool!!
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Martin Fleig im Snowstorm Schlitten in der ARD

Die ARD hat im Vorfeld der Paralympics mit einer Reihe von Beiträgen begonnen, die den Weg unserer Athleten nach Pyeongchang zeigen.

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Im Beitrag ist unter anderem Biathlet Martin Fleig beim Laufbandtraining mit dem Snowstorm Schlitten zu sehen, mit der 2014 und 2015 erfolgreich unterwegs war.
Im Februar wird es einen umfangreicheren Bericht zur Arbeit des Teams Snowstorm geben.

Kite-Skier Felix Kersten testet neuartige Schliffstrukturen

Felix Kersten wurde von unserem Snowstorm Partner Montana mit neuartigen Schliffstrukturen versorgt. Alle herkömmlichen Schliffe sind für Loipe oder planierte Alpinhänge ausgelegt. Beim Kite-Skiing werden die Rennen aber in offenem Gelände durchgeführt und der dortige Schnee hat in seinem kurzen Leben noch nie eine Pistenraupe gesehen, geschweige denn gefühlt. Wir sind gespannt, wie die Strukturen sich bewähren. Als Forschungspartner fungierte das MikroTribologie Centrum.

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Reibungswärme sichtbar gemacht

Dass durch Reibung Wärme entsteht, wusste bereits Klein-Fritzchen. Allerdings hatte er keine Ahnung, wie warm es tatsächlich wird, schon gar nicht beim Skifahren. Dieses Rätsel wurde jetzt mit Hilfe einer hochauflösenden Wärmebildkamera gelöst.

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Derartige Kameras sind auf die Detektion von Infrarotstrahlung getrimmt. Beim Gleiten über den Schnee erwärmt sich sowohl der Skibelag – und dabei ist es egal, ob er schwarz oder weiß ist – als auch der Schnee. Die Thermospuren im Schnee sind noch sekundenlang nach dem Überfahren sichtbar und geben wertvolle Information zu Wachs, Schliff und Kanten.
Ein großer Dank geht an die Snowstorm Partner Testo, Fraunhofer IWM MikroTribologie Centrum, Kessler-Swiss und HOLMENKOL! Felix Kersten gebührt Dank für die vielen Testfahrten!!

Vergraben im Skihang – 15.000 Sensoren auf der Lauer nach Druck

Für Skirennsportler als auch den ambitionierten Freizeitfahrer ist die optimale Abstimmung von Skistiefel und Ski essenziell für Top-Ergebnisse und eine sichere Fahrt. Jede Bewegung beim Lauf, die Härte des Stiefels sowie die Spannung des Skis und seine Torsionseigenschaften hinterlassen im Schnee ein typisches Druckbild von Skisohle und Kanten. Dieses Druckbild konnte man bislang nur punktuell ermitteln, indem bei ruhendem Ski die Durchbiegung sowie die Torsion gemessen wurden.
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Seit letzter Woche hat sich diese Situation drastisch verbessert. Durch Einbau einer mit 15.000 Sensoren bestückten, 2m langen Druckmessplatte in einen Skihang, konnten die flächige Verteilung der Kräfte und damit die Drücke statisch und dynamisch bis zu Geschwindigkeiten von 60 km/h exakt erfasst werden. Die Messplatte arbeitet mit einer Abtastfrequenz von 200 Hz. Die erhaltenen Daten geben Aufschluss über das Wechselspiel von Körperspannung sowie –haltung und den mechanischen Gegebenheiten von Skistiefel und Ski. Auf Basis der Daten können dem Sportler wichtige Hinweise zu seiner Fahrweise gegeben werden. Außerdem können Stiefel- und Skihersteller mit neuen, bisher unbekannten Geräteeigenschaften versorgt werden, die das Design stark beeinflussen werden.
Die Messungen erfolgten bei nahezu idealen Bedingungen im Skigebiet von Braunwald in der Schweiz. Mit von der Partie waren die Snowstorm-Partner molibso GmbH (Druckmessplatte), Kessler (Ski) sowie das Fraunhofer IWM MikroTribologie Centrum mit seiner Skiabteilung. Die Testläufe wurden von Kiteski-Weltmeister Felix Kersten gefahren, der sich wertvolle Hinweise für die Entwicklung neuer Wettkampfski erhofft.

Rückblick 2017: Snowstorm Paraski

Von der Perfektion im Wasser zur Klasse im Schnee ist Patrik Fogarasi in nur 365 Tagen gelungen. Der ehemalige Para-Kanute konnte mit Hilfe des Teams Snowstorm mit einem einfachen Sitzschlitten ausgerüstet werden, mit dem er intensiv auf Rollen und Ski trainiert. Trainer und Teamkollegen vom Nordic Paraski Team Deutschland bescheinigen ihm große Fortschritte. Für das Team Snowstorm war dieses Projekt alles andere als leicht. „Leicht“ ist hierbei sprichwörtlich zu verstehen, denn anders als die bisher ausgerüsteten Athleten – wie zum Beispiel Leichtgewicht Merle – wiegt Patrik mehr als 70 kg und ist sehr groß, was unsere Konstrukteure vor noch nie dagewesene Herausforderungen stellte. Bei beiden Athleten wurde die kniende Variante des Schlittens gewählt, die vortriebstechnisch die höhere Effizienz aufweist.

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Rückblick 2017: Snowstorm Paralympics

Wie bereits vor 4 Jahren in Russland, stand auch für Pyeongchang 2018 der Name „Team Snowstorm“ für optimale Wettkampfvorbereitung. Vor Ort wurden die Strecken analysiert und mit GPS kartographiert. An repräsentativen Stellen der Loipe wurden Temperaturen und Feuchten von Schnee und Luft aufgenommen, die Windrichtungen und -geschwindigkeiten bestimmt sowie die Schneekorngrößen und -verteilungen ermittelt. Zur Zeit arbeitet Snowstorm Partner Lacunosa an einem hochaufgelösten Wettermodell eigens für das Langlaufstadion Alpensia in Korea.

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Rückblick 2017: Snowstorm Research

Absoluten Grundlagencharakter hatten die Messungen beim Snowstorm Partner IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT). Als Weltneuheit konnte erstmalig Skireibung, Druckverteilung unter dem Ski und Biomechanik beim Gleiten simultan analysiert werden. Die Messungen dienten vordergründig der Entwicklung spezieller Ski, die für den Einsatz im paralympischen Skisport optimiert werden. Weiterhin bieten die Ergebnisse wertvolle Informationen zur Skiauslegung im klassischen Bereich.
Der Messtag wurde vom mdr im Auftrag der ARD begleitet. Der Film wird im Februar im Vorfeld der Paralympics ausgestrahlt.

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Rückblick 2017: Snowstorm Speed

Speed ist die eine Seite der Medaille, Sicherheit die andere. Wer mit 52 Jahren mit mehr als 240 km/h hangabwärts unterwegs ist, muss entweder verrückt sein oder aber Physik und Athletik optimal unter einen Hut bringen können. Seit ca. 2 Jahren unterstützt das Team Snowstorm den spanischen Speed Ski Champion Ricardo Adarraga und kommt regelmäßig an die Grenzen seiner technischen Leistungsfähigkeit. Wie bei der Lufthansa gilt: Safety First und diese Sicherheit beginnt beim Stand im Stiefel und auf dem Ski. In mehreren Bootfitting Sessions wurden die Stiefel von Ricardo so modifiziert, dass er im Windkanal nach 15 Minuten immer noch ein Lächeln auf den Lippen hatte. O-Ton Ricardo: „Nach 10 Minuten war früher Schluss, da ging nichts mehr.“

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Danach musste Ricardo in voller Montur auf einer hochauflösenden molibso GmbH Druckplatte schwitzen, damit die perfekte Lastverteilung unter dem Ski ermittelt werden konnte.
Basierend auf dem sicheren Stand wurden die Ski optimiert. Dazu gehörten neuartige Schliffe, perfektioniertes Kantentuning und jede Menge Kniffe beim Wachsen und Bürsten. Im Ergebnis verzeichnete Ricardo eine der erfolgreichsten Rennserien. In der anbrechenden Saison konzentrieren wir uns auf Vibrationsmessungen während des Rennens. Hierzu werden die Ski mit Beschleunigungssensoren ausgerüstet.

Rückblick 2017: Snowstorm Kite

Dieses Projekt steht noch am Anfang, hat aber bereits zu positiven Auswirkungen geführt. Felix Kersten, der Mann mit Schirm, hat 2017 die renomiertesten Kite-Ski Rennen, darunter Ragnarok, gewonnen und ist mit einem Warmstart in die neue Saison aufgebrochen. Vom Team Snowstorm erhält er Hilfe bei der Skipräparation und im PR Bereich. Als ambitioniertes Ziel steht für 2018 die Entwicklung eines speziellen Skis mit Snowstormpartner Kessler-Swiss. Hierzu sind bereits die Vorversuche abgeschlossen und im Januar stehen umfangreiche Skitests an.

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Rückblick 2017: Snowstorm Publishing

Mit mehr als 10.000 Downloads hat sich unser Journal Snowstorm Publishing: Gliding in der Welt der Skifahrer etabliert. Ziel war es, technische Aspekte populärwissenschaftlich aufzubereiten und einem breiten Leserkreis anzubieten. Für 2018 sind mindestens 4 Artikel geplant. Der Kreis der Autoren wird sich erweitern.

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Neben Gliding erschienen Artikel im SkiMagazin sowie im Bundeswehr Sportmagazin. Ein besonderer PR Höhepunkt war die Konferenz Wintersportribologie im Februar, zu der mehr als 60 Zuhörer kamen, um 14 hochqualitative Vorträge zum Ski- und Kufensport zu hören.

Skipräparation auf solider Datenbasis

Skipräparation auf solider Datenbasis

Für die optimale Wachs- und Schliffauswahl muss vor dem Wettkampf intensiv gemessen werden. Schneetemperatur und Schneefeuchte sind dabei wichtige Größen. Einen weiteren wichtigen Wert – die Energiemenge, die von der Sonne im Schnee ankommt – erhält man durch eine Messung mittels schwarzem Körper. Mit diesem Messwert kann man abschätzen, mit wieviel Wasser man im Wettkampf rechnen muss und danach bestimmt sich Schliff und Wachs.
Das Nordic Paraski Team Deutschland wurde wie bereits vor 4 Jahren durch Snowstorm Partner Testo Deutschland ausgerüstet, um für die kommenden Wettkämpfe und Korea messtechnisch fit zu sein. Vielen Dank nach Titisee Neustadt!!

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Felix Kersten auf Wachslehrgang

Um für die kommenden Rennen immer das optimale Wachs auf die Ski zu bringen, haben wir Felix zu einem der besten Skitechniker nach Winterberg geschickt. Unser Bild zeigt Felix mit Fritz Becker, der für unzählige Weltcups schnelle Ski gezaubert hat, lange Jahre Trainer war und für HOLMENKOL seit Jahren die neuesten Wachsmischungen testet.

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Gefahr durch Dekubitus

Lokale Schädigungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes sind eine ernstzunehmende Gefahr im paralympischen Sport. Durch längere Druckbelastung in Training und Wettkampf kann sich nekrotisches Gewebe bilden, welches zur Heilung zumeist einen Klinikaufenthalt nach sich zieht.
Diese und ähnliche Probleme sowie deren Behandlungsmöglichkeiten durch physikalische Gefäßtherapie wurden auf dem BEMER Int. AG Weltsporttag am 03.12. in Frankfurt diskutiert. Das Bild zeigt eine Diskussionsrunde mit Tennislegende Carl-Uwe Steeb, der Ultraman Hawaii Siegerin Steffi Steinberg, Hürdensprinterin Eileen Demes sowie Sprinter Constantin Schmidt.

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Probing the Biomechanics of Double Poling

Ganzheitlicher Ansatz zur Skientwicklung und Wettkampfoptimierung
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Danke an:

Fraunhofer IWM, Germina Sportwelt, HOLMENKOL, IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT), molibso GmbH, Mr.Snow, musicfox, Nordic Paraski Team Deutschland und Vicon!!!

Video Download at Youtube

Mucis by:
Gemafreie Musik von musicfox

Online Journal GLIDING durchbricht der Zehntausendermarke!

Vor reichlich einem Jahr hatte ich begonnen, das Wissen um das Gleiten auf Schnee und Eis allgemeinverständlich aufzubereiten.

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Mittlerweile wurden die Artikel des Online Journals Snowstorm Publishing: Gliding mehr als 10.000 Mal heruntergeladen. Damit konnte die erste Phase der Einführung des Journals erfolgreich abgeschlossen werden. In der zweiten Phase werden wir das Journal auch für Fremdautoren öffnen. Hierfür wird es einen Call for Papers geben.

Individualisierte Wachszonen

Individualisierte Wachszonen
Durch den Einsatz von hochauflösenden Druckplattenmessungen können Wachszonen auf Ski individualisiert ermittelt werden. Snowstorm Partner molibso GmbH und Germina Sportwelt haben sich zusammengetan, um z.B. dem Belgischen Skiteam optimale Ski zum Testen zu übergeben.

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Team Snowstorm bei Konferenz Dein Winter. Dein Sport.

Die perfekte Möglichkeit, Athleten, Hersteller, Vermarkter und Entscheidungsträger zu treffen. Sehr hilfreich waren Vorträge mit neuestem Zahlenmaterial zu Umsätzen sowie Einschätzungen zu gängigen oder neuartigen Geschäftsmodellen.
Ein besonderes High-Light war für mich das Abendessen mit Trickski-Legende Fuzzy Garhammer.
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Vorbereitung der Paralympics – Teil 3

Die Athleten des Nordic Paraski Team Deutschland benötigen für ihren Sport sogenannte Sitzschlitten. Diese Sportgeräte bestehen aus einem Paar Ski und einem Sitz, der ähnlich wie ein Skistiefel den Athleten stützt, ihn sicher führt und eine sehr gute Manövrierfähigkeit ermöglicht. Darüber hinaus müssen die Schlitten leicht und strapazierfähig sein. Dieser Herausforderung hatte sich das Team Snowstorm das erste Mal 2012 gestellt und für Paraski Athlet Martin Fleig einen Sitzschlitten in 3d Polymerdruck entwickelt. Da die Technologie damals noch nicht leistungsfähig genug war, wurde die Idee verworfen und der Sitzschlitten als Stahlkonstruktion ausgeführt.

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5 Jahre später treten wir zu einem neuen Versuch an. Dieses Mal wird der Schlitten aus Metall gedruckt und damit Nachwuchssportlerin Merle Menje ausgerüstet. Projektpartner sind die Snowstorm Firmen Rosswag Engineering und Ruch Novaplast.
Im Winter beginnt die Testphase. Ebenfalls zum Einsatz kommen auf Sitzschlitten optimierte Langlaufski unseres Snowstorm Partners Germina Sportwelt, die bereits im Frühjahr durch Anja Wicker und Martin Fleig getestet und für gut befunden wurden.

Vorbereitung der Paralympics – Teil 2

Vor einer Woche habe ich über unseren High-Tech Wetterbericht für PyeongChang berichtet. Heute geht es um die Analysen vor Ort. Wie bereits 2014 in Russland, wurde das Skistadion in Korea unter die Lupe genommen. Von allen Wettkampfstrecken wurden die GPS Koordinaten ermittelt. An 7 repräsentativen Stellen der Strecken erfolgte die Messung der Temperaturen und Feuchten von Schnee und Luft. Zusätzlich kam Schneemikroskopie zur Ermittlung der Schneekorngrößen und ihrer Verteilung sowie die Messung der Schneehärte zum Einsatz. Die meteorologischen Daten wurden durch die Bestimmung von Windrichtung und -stärke komplettiert.
Mit diesen Daten ist es nun möglich, die optimalen Ski vorauszuwählen, wenn der Schliff als 3d Bild im Computer vorliegt. Da das für alle Ski des Nordic Paraski Team Deutschland der Fall ist, wurden zielgerichtet Benetzungstests eingesetzt, um das zu Schnee- und Wetterbedingungen und zum Schliff passende Wachs vorauszuwählen.
Mit dem hochgenauen Wettermodell und den ermittelten Datensätzen sind die Techniker sehr gut auf die Wettkämpfe vorbereitet.

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Vorbereitung der Paralympics – Teil 1

Mit jedem Tag tickt die Uhr lauter. Es geht geradlinig in Richtung Paralympic Games im März 2018 in Pyeongchang.
Wie bereits 2014 in Russland, ist das Team Snowstorm intensiv in die Vorbereitungen des Nordic Paraski Team Deutschland eingebunden. Um den Technikern Hilfe bei der Skipräparation zu geben, wurde das globale Wetternetz, welches eine Maschenweite von 15 km hat, auf eine Fläche von 2 mal 2 km verfeinert, exakt über den Wettkampfstätten platziert und mit Großrechnern eine 72 stündige Vorhersage für jeden Wettkampftag entwickelt. Diesen Service nutzte auch das DSV Biathlon Team für die Rennen im Skistadion Laura.

Korea wird extrem spannend, denn dort gibt es das Siebentages-Wetterphänomen, bei dem sich 3 kalte Tage mit 4 wärmeren Tagen abwechseln. Ich bin gespannt, wie unsere Snowstorm Wetterfrösche diese Herausforderung meistern.
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Good Vibrations

Vibrationen beim Skifahren sind schlecht. Das gilt für Langlauf-, Sprung- und vor allem für Alpinski. Für die Analyse ist es zunächst wichtig zu wissen, an welchen Stellen am Ski die Vibrationen enstehen. Hierzu entwickelt Team Snowstorm im Rahmen des Openadaptronik Projekts einen Sensor, der am Ski angebracht werden soll und die Beschleunigungen in allen drei Raumachsen hochaufgelöst erfasst und das bei Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h.
Diese Woche wurde der Sensor, der nur wenige Gramm wiegt, kalibriert, um das Schwingungsverhalten der ATOMIC SKIING Bretter von Ricardo Adarraga im Labor zu erfassen. Die Tests verliefen sehr erfolgreich, sodass der Sensor jetzt für die Tests im Schnee vorbereitet wird.
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Crash bei 250 km/h

Wie der rote Pfeil im Bild beweist: Ohne Reibung geht es auch auf dem Nürburgring nicht. Um das Thema Elastomer- und Polymerreibung kümmert sich Snowstorm Partner MikroTribologie Centrum mit Prüfständen in Freiburg und Karlsruhe. Damit es nicht zu einem Crash kommt, muss – anders als bei Skifahren – genügend Reibung (Traktion) vorhanden sein, um von 250 km/h sicher zum Stehen zu kommen. Falls Schnee auf der Fahrbahn liegt, können sich die Piloten gern einen Rat bei unserem Athleten Ricardo Adarraga holen.
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Freiheit für die Füße!!

Im Skirennsport ist der perfekte Sitz des Stiefels eine der Voraussetzungen für den Sieg. Hans-Martin Heierling, Chef von Heierling Sporthopedics – der Firma die den weltersten Skistiefel herstellte – spricht davon, dass zum akuraten Manövrieren der Ski die Zehen virtuos wie die Finger auf einer Klaviertastatur bewegt werden müssen. Das bedeutet Bewegungsfreiheit aber gleichzeitig optimale Fixierung des Fußes. Einer, der das bei Geschwindigkeiten über 200 km/h erlebt hat, ist Ricardo Adarraga. O-Ton Ricardo: Nach dem Boot Fitting bei Heierling habe ich so sicher auf dem Ski gestanden, wie noch nie in meiner Karriere!
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Kann man einer Lawine aus dem Weg gehen?

Eindeutig JA, wenn man die richtigen Leute kennt, z.B. vom Schweizer Lawinenforschungsinstitut SLF in Davos. Mein Arbeitsbesuch am Montag markiert den Auftakt zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Ski- und Schneeforschung.
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Sensorik im Schnee

Ausgerüstet mit Testo Deutschland Messtechnik betreut das Team Snowstorm seit Jahren Athleten verschiedener Teams. Zum 60. Jahrestag von Testo brachte die Badische Zeitung am Wochenende eine Sonderbeilage
mit einer Story zur unseren Aktivitäten mit Ricardo Adarraga, Felix Kersten und dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland.
Herzlichen Dank für die Unterstützung!!
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Masterarbeit zum Skifahren

Unser Snowstorm Partner MikroTribologie Centrum sucht für Forschungsarbeiten skibegeisterte Maschinenbauer, Physiker, Chemiker oder Werkstoffwissenschaftler. Im Rahmen einer Masterarbeit soll die Reibung zwischen Ski und Schnee per Laborexperiment gemessen werden. Im Fokus stehen neuartige Wachse und Skischliffe.
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Kiteskier zeigen Kante

Während eines Kiteskirennens verbringen die Pro´s die meiste Zeit auf der Kante, ohne gleich eine Kurve machen zu wollen. Das Problem ist, dass die meisten Ski dafür nicht optimiert sind.
Zur Lösung des Problems traut sich das Team-Snowstorm an eine Skientwicklung. Nachdem wir bereits reichlich Erfahrungen mit Langlaufski mit unserem Snowstorm Partner Germina Sportwelt gesammelt haben, geht es jetzt also an den Alpinski.
Am Montag war Auftakt. Der erste Schritt war, dass wir Felix Kersten auf eine molibso GmbH Sensorplatte gestellt haben, um die Druckverteilung beim Kanten zu messen. Mit diesen Daten geht es im Herbst an die Konstruktion der Ski und im Winter in den Wettkampf.
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Wer wachst macht Nanotechnology

Das Wachs soll Wasser abstoßen, damit der Ski nicht anfängt zu saugen. Besonders hilfreich sind hierbei fluorierte Wachse. Je besser die Oberfläche des Skis mit Fluor bedeckt ist, und dazu reicht tatsächlich eine atomare Lage, desto besser gleitet der Ski. Was dabei molekular passiert, haben Wissenschaftler des Snowstorm Partners Fraunhofer IWM MikroTribologie Centrum heraus gefunden und beschreiben es in diesem Artikel.

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Das Ohr an der Masse

Mit einem Team junger Hi-Tech Freaks hat das Team Snowstorm einen Miniatursensor zur Messung der Beschleunigungen in den 3 Raumachsen entwickelt. Anders als bei Sensoren in Mobiltelefonen stimmt hier die Zeitbasis und die Samplingrate ist sehr hoch!! Mit dem Sensor sollen zunächst Labortests mit Speedski erfolgen. Danach geht es mit Speedskier Ricardo Adarraga in die Berge zum Härtetest.
Mit dem Sensor, der leichten Handhabung und einem Materialpreis unter 50 € ist uns ein großer Wurf gelungen. Der Sensor ist bereit für Tests auch mit anderen Sportgeräten.

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Ein Schlitten zum Glück

Nachwuchssportlerin Merle erhielt im Juli einen Sitzschlitten, der vom Team Snowstorm entwickelt wurde.
Anstelle von Ski gabe es für das erste Training mit dem Nordic Paraski Team Deutschland einen Skiroller von SRB Ski-Roller-Barthelmes.
Wir danken Katarina Witt und ihrer Stiftung für die finanzielle Unterstützung!!
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Post aus Namibia

In einem neuen Projekt befasst sich das Team Snowstorm mit dem Gleiten auf Sand. Wir sind in Kontakt mit den Haldenspezialisten vom Monte Kaolino und dem Wüstenrekordhalter Henrik May von Ski-Namibia. Von beiden Stellen haben wir Sandproben zur Analyse des Reibungsverhaltens erhalten, um optimierte Skischliffe für diesen Untergrund zu entwicklen.
henrik
Demnächst mehr ….

Paraskitag in Karlsruhe

Bei tropischer Hitze im Labor des Karlsruher IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT) wurde eine 4 m lange hochauflösende Sensorplatte der Firma molibso GmbH mit den Gleitmatten von Mr.Snow belegt, um Druckverteilungen unter dem Ski in voller Fahrt zu testen. Derartige Messungen sind eine Weltneuheit und essentiell für das Design von speziellen Sitzschlitten und den zugehörigen Ski.
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Im Bild wurde der ehemalige Topathlet Walter Kuss mit Markern ausgestattet, um seinen Bewegungsablauf über der Sensorplatte mit 12 Kameras zu verfolgen. Aus den gewonnenen Daten können zudem wertvolle Aussagen zur Doppelstocktechnik beim Skating und dem klassischen Skifahren gewonnen werden.
Das Team Snowstorm dankt den Athleten und Betreuern des Nordic Paraski Teams Deutschland!!